Vergleich VPN und IP-T

VPNs und das IP-T Protokoll haben sehr ähnliche Aufgabenstellungen:

  • Einfache und sichere Kommunikation durch Firewalls
  • Einbindung entfernter Geräte in das Netzwerk
  • Aufbau von Verbindungen zu Teilnehmern, die wechselnde IP Adressen haben (DSL, Mobilnetze, DHCP)
  • Aufbau von Verbindungen zu Teilnehmern in geschützten Netzwerken (Mobilfunknetze)
  • Teilnehmer müssen sich autorisieren und besitzen eine eindeutige Identität

Diese Aufgaben werden auf unterschiedliche Art gelöst. VPNs arbeiteten auf OSI Netzwerk - Layer 2 oder 3, IP-T arbeitet auf auf der Anwendungsschicht (Layer 7). Während VPNs universeller ausgelegt sind, bietet IP-T zusätzliche Funktionen (wie z.B. Statusüberwachnung aller Teilnehmer, neue Topologien, etc.) und ist wesentlich flexibler und einfacher zu managen. Gerade beim Managen großer Teilnehmerzahlen kann IP-T seine Stärken voll ausspielen.

 

Typische VPNs und IP-T Netzwerke weisen die gleiche Architektur auf.

Begriffsvergleich

Folgende Tabelle stellt typische Begriffe aus der VPN und IP-T Welt gegenüber:

Abbildung von IP-T auf VPN

VPN

IP-T

Common Name

Gerätename (Account)

Passwort

Passwort

IP-Adresse, Port

Virtuelle Nummer, Targetname

Zertifikat

Scramble Key, optionales Zertifikat (falls unterstützt)

 

 

VPNs mit GExSystem aufbauen

Um die Vorteile beider Systeme zu nutzen, können IP-T Proxies eingesetzt werden. Das sind lokale Systemdienste, die IP CONNECTS auf vorkonfigurierten Ports entgegennehmen und über IP-T an die eingestellte Gegenstelle weiterleiten. Beide Endknoten verwenden normale IP Sockets, das Routing erfolgt über IP-T. Auf diese Weise können auch IPv6 mit IPv4 Systemen transparent gekoppelt werden.

Die Konfiguration der Proxies erfolgt über GExVista.

Lokale IP Ports werden durch einen IP-Proxy einem IP-T Account zugeordnet.